Veranstaltungsdetails
Nicht nur die Anzahl der selbstständigen Stimmen dieses Werkes ist gigantisch, sondern auch die Zahl der Mitwirkenden dieses Konzerts beeindruckt zutiefst. Rund 140 vokal und instrumental Ausführende nehmen in der Stiftskirche Aufstellung und interpretieren eines der monumentalsten Werke der Barockmusik. Berühmt ist das Werk bis heute für seine außergewöhnliche Größe und seine überwältigende sowie voluminöse und pompöse Klangpracht.
53 Stimmen in 6 Chören mit Sänger:innen, Streichern, Orgel, Oboen, Blockflöten, Zinken, Posaunen, Trompeten und Pauken; eine Partitur, die so groß ist, dass sie auf kein Notenpult passt! Das ist die Missa Salisburgensis, 1682 von Heinrich Ignaz Franz Biber für den Salzburger Dom geschrieben und eine der größten Messvertonungen überhaupt. Sie wird fast nie aufgeführt, weil der Aufwand einfach zu gewaltig und zu teuer ist.
Eine riesige Besetzung an Musikern über die gesamte Stiftskirche verteilt, lässt den Raum selbst zum Resonanzkörper werden. Was im 17. Jahrhundert als „neuer wunderbarer Raumklang“ gepriesen wurde, würde man heute wohl als Surround Sound der Extraklasse bezeichnen. Erleben Sie diese himmlische Klangfülle, wenn der ehemalige Grazer Domkapellmeister Josef M. Döller – nach der gefeierten Aufführung von Bachs h-Moll-Messe im Vorjahr – unserem Festival einen weiteren musikalischen Glanzpunkt schenkt. Ein Konzert, das den Kirchenraum atmen, leuchten und klingen lässt – und das Publikum mitten hineinzieht in ein überwältigendes Klangereignis.
Der ehemalige Grazer Domkapellmeister Josef M. Doeller (@Foto Fischer) leitet dieses barocke Monumentalwerk von Heinrich Ignaz Franz Biber

